Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.

Gerade mache ich eine 7-Tage Blogchallenge mit Judith Peters von sympatexter und hier wurde uns das Thema gegeben ‘Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.’ Ein super spannendes Thema, oder? Ich habe noch den Zusatz Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe hinzugefügt. Denn genau das ist eines meiner Hauptlernthemen und der Selbstzweifel war stets mein treuester Begleiter.

Denn jetzt als ich erkannt habe wer ich bin und immer war. Jetzt wo ich mein zu Hause entdeckt habe, kann ich Dir meine Geschichte erzählen. Und wer weiß, vielleicht ist irgendwo ein Fünkchen vorhanden, das Dir weiterhilft der zu werden der Du bist. Dich selbst zu erkennen.

Vergiss in dieser Zeit niemals ‘Du bist nicht allein’. Denn wir sind alle miteinander verbunden. Jedoch um wahrhaftig zu leben und wirklich zu erkennen wer ich bin, musste ich alle Illusionen bis aufs Fundament einreißen.

Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.

von Ivonne Starkmann | zum Anhören

Mein früheres ‘Ich bin’

Noch vor 3 Jahren hätte ich das Thema was ich bin folgendermaßen beantwortet:

1) ich bin Ivonne Starkmann

2) ich bin im Mai 1985 als Mischling einer Salzburger Mama und eines Oberösterreichischen Papas zur Welt gekommen.

3) in den Kindergarten ging ich erst als meine jüngere Schwester auch ‘groß’ genug war, da ich mich vor den Kindern im Kindergarten fürchtete.

4) ich besuchte 7 verschiedene Klassen ( inkl. Ehrenrunde) und entschied mich dann für ein Internat, damit ich mal eine Schule abschließen kann und ich nicht noch einmal Schule wechseln muss, wenn wir wieder umziehen.

5) ich bin studierte Wirtschaftspädagogin. Das ist BWL mit Lehramt. Somit war ich von 2006-2011 in Innsbruck.

6) Danach wurde ich Halbweise, da meine Mama gestorben ist, als ich gerade mit der Uni fertig war – im Jahr 2011. Da war ich eigentlich noch ein Kind, auch wenn ich vom Gesetz her schon lange Volljährig war. Ich fühlte mich noch nicht dazu bereit keine Mama mehr zu haben. Doch es hieß ich müsse stark sein. Also habe ich meine Gefühle weggesperrt, dafür auch viele Erinnerungen.

7) Gleichzeitig habe ich mich von meinem damaligen Partner getrennt und zog nach Salzburg. Bin super viel ausgegangen und versuchte mich in meinen Angestellten Jobs. Ich setzte mir die Maske der immer gut gelaunten Ivonne auf. Nur ja nicht zeigen, wie es in mir aussah. Mit welchen Selbstzweifeln ich zu kämpfen hatte. Und vor allem wie wenig ich mich selbst wertschätzte.

8) Somit war ich von 2011 bis 2019 bei internationalen Konzernen angestellt im Bereich Wirtschaftsprüfung, Konzernrechnungslegung und auch als  Consultant in der SAP Implementierung, Test- und Changemanagent

9) Und dann plötzlich kam der Wendepunkt. Denn ‘Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.’ ließ mich Achterbahn fahren.

Der innerliche Zusammenbruch

2018 wachte ich plötzlich auf, ich merkte, dass ich nicht mein Leben lebte. Ich hatte es wirklich schon perfektioniert, dass ich mich selbst so sehr zurücknahm um es meinem Umfeld Recht zu machen. Ich verließ mich selbst regelmäßig, dafür funktionierte ich im Außen wie eine Maschine.

Wenn ich weitergemacht hätte, hätte es mich komplett zerrissen. Denn das macht der Selbstzweifel. Er trennt und zerreißt. Ich wusste, ich muss beginnen meine Grenzen zu kommunizieren. Nein zu sagen, wenn dieses Nein ein Ja mir selbst gegenüber ist. Ich wusste ich musste mit meiner wirklich längsten Beziehung Schluss machen – mit dem Selbstzweifel um zu werden was ich bin.

Was würden dann die anderen von mir denken, wenn ich mich wirklich zeige? Mögen sie mich dann noch? Mag ich mich denn dann?

Ich musste aus meinem selbst gebauten Rapunzelturm ausbrechen. Aber ich hatte es mir schon richtig gemütlich gemacht, und ihn als mein zu Hause anerkannt. Ich hatte wahnsinnige Angst alles zu verlieren. Meine Wohnung, meinen guten Ruf, meine Freunde, meine Familie. Aber wenn ich im Turm blieb, würde ich mich selbst verlieren.

Und somit dachte ich, wer mich wirklich liebt, der wird bleiben. Ich erwartete auch unterbewusst, dass einige mitausbrechen würden. Aber der Preis für Erwartungen ist immer eine Ent-Täuschung. Schlussendlich waren es nicht viele, die wirklich zu mir hielten. Dafür lüftet sich der Schleier zwischen Illusion und Wahrhaftigkeit. Und dieses Erkennen von Wahrheit und Illusion spiegelt sich auf meinem Herzensweg und dem Thema ‘Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.’ wider.

Der Befreiungsschlag

Ich habe in meinem Leben oft das Problem, dass mich Menschen nicht respektieren, ja mich sogar vergessen.  Viele sehen mich nicht und mein Reden kommt oft nicht an. Daher war es notwendig für meinen Herzensweg einen Radikalschlag zu machen.

Ich kündigte meinen Angestelltenjob.

    • Hatte ich schon einen Plan für danach? Nein.
    • Was wenn ich mich selbstständig mache mit Naturkosmetik, meinem Hobby? Ja das wäre möglich.
    • Wusste ich etwas über die Selbstständigkeit? Ein bisschen.
    • War ich ein Unternehmer? Nein – keine Ahnung was das hieß.
    • War der Schritt wohl überlegt? Bei Gott Nein.

Dieser Schritt kam einerseits aus Trotz, andererseits aus Wut und dann kam noch die Liebe mir selbst gegenüber dazu. Denn ich wollte mich nicht mehr ausnutzen lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon auf Teilzeit reduziert. Und dennoch wurde verlangt, dass ich eine Urlaubsvertretung in Vollzeit mache – OHNE finanzielle Entschädigung oder Zeitausgleich, da ich einen All-In-Vertrag hatte. Somit gehörte ich auch nicht mehr in diesen Job, denn Kommunikation auf Augenhöhe war das keine und die Vorstellung hier würde ich mein zu Hause finden war auch zunichte.

Doch endlich stellte ich mich an erster Stelle. Endlich fand ich den Mut in der ganzen Wut über die Respektlosigkeit um die Verantwortung für mich und mein eigenes Leben zu übernehmen. Denn all diese Demütigungen waren das Wie im Thema ‘Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.’

Kennst Du auch solche Hindernisse? Sie sind Dein Zeichen, dass Du nicht Dein Potential lebst. Um wahrhaftig zu werden und Deine Talente zu leben, ist es wichtig diese Zeichen anzunehmen.

Mein treuer Partner – der Selbstzweifel

Dann kam natürlich mein treuester Partner der Selbstzweifel, denn so ohne weiteres wollte er die Trennung nicht akzeptieren. Er schrie mich regelrecht an:

Was hast Du getan! Bist Du von allen guten Geistern verlassen?! Dein guter Ruf, alles was Du Dir aufgebaut hast. Wer bezahlt jetzt die Wohnung und die Fixkosten?

Aber ich bekam gleichzeitig einen solchen Energieschub, dass ich in kürzester Zeit die Rezepte entwickelte, diese sicherheitsbewerten lies und alle bürokratischen Pflichten regelte und ein paar Monate später schon einen Stand auf meinem ersten Markt hatte. Und das zeigte mir, dass niemand wirklich allein ist.

Naturkosmetikmarkt Ivonne Starkmann mit naelco skinfood

Dennoch drängten sich der Selbstzweifel immer wieder nach vorne, denn irgendwie habe ich ihn auf die Erde mitgenommen. Da ich mich ja schon im Kindergarten den anderen Kindern nicht gewachsen fühlte. Und durch meinen Ausbruch aus dem Rapunzelturm sind ca. 90% der Menschen wegfallen, die wirklich wichtig waren. Diese waren ein anderes Bein meines Lebensfundaments. Und so brach auch mein Fundament zusammen

Und was nun? Wer bin ich?

Jetzt bemerkte ich die Tragweite. Denn es war nichts mehr zum Tragen da. Der Rapunzelturm war eingestürzt und mit ihm auch das Fundament. Somit galt es nun wirklich alles neu aufzubauen. Ein dienliches Fundament.

Aber welches? Andere Menschen? Doch wieder einen anderen Angstelltenjob, damit die scheinbare Sicherheit gewahrt ist? Und ich wieder gewohntes Territorium unter den Füßen hatte. Denn eigentlich hasse ich Achterbahnen.

Vor mir lagen die Reste der Ruine vom Turm. Ich wusste selbst nicht mehr wer ich war, wo ich hingehöre, was ich tun soll. Das Finden von meinem zu Hause war wieder meilenweit in die unendliche Ferne gerückt.

Denn ja, es war einerseits wie ein Befreiungsschlag aber andererseits stieg so viel Trauer in mir hoch – all das was ich doch so gut in meinem Herzen verschlossen hatte. Zur Trauer kam Wut, weil ich plötzlich die emotionalen Erpressungen und die Machtspiele erkannte, in die ich mich verstricken habe lassen. Die Kämpfe, die ich für andere kämpfte.

Ich bemerkte, dass ich meine Anteile wieder zusammenfinden muss. All das was zu mir gehörte und ich weggesperrt hatte, weil es nicht in die Norm passte. Es waren so viele Gefühle und Emotionen. Und um all diese zu sortieren half mir das Schreiben. Ich zog mich in die Natur zurück. Denn dort herrschte der Frieden, der mein inneres Chaos ausglich. Die Natur die mich nicht verurteilte, die mich einfach so nahm wie ich bin.

Und schließlich wusste ich es – ich baue mein Fundament auf mich auf. Denn ich habe schließlich auch die Verantwortung für mein Leben. Und nun habe ich das Fundament für das Thema: ‘Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.’

Meine Wiedergeburt – Ich bin Ich

Heute Ende Mai 2022 – im Hier und Jetzt bin ich gerade im Prozess meiner Wiedergeburt. Denn ich bin nochmal umgezogen – ins Jenseits, habe mich von meinen Schulden befreit und bin bereit wahrhaftig in die Sichtbarkeit und somit ins Licht zu gehen. 

endlich – mein zu Hause gefunden

Ich habe immer mein zu Hause gesucht und gedacht ich finde es bei anderen Menschen, in einer noblen Stadtwohnung, bei einer bestimmten Arbeit, eben da wo ich gesagt bekomme, dass ich da sein darf. Das es schön ist, dass ich da bin. 

Aber mein zu Hause war und ist immer bei mir. Mein zu Hause ist das, was ich mein Leben lang kritisiert habe, das was laut der Mode immer häßlich ist, wenn es nicht in eine size zero passt und wohlgebräunt ist. Mein zu Hause ist mein Körper. 

Vielleicht schmunzelst Du jetzt – aber ich habe mir erst vor ein paar Wochen erlaubt Kleidung zu kaufen, welche von der Größe her endlich angenehm zu tragen ist.

Bisher habe ich immer die kleinere Größe gekauft und meinen Körper vergewaltigt, dass er da reinpasst. Aber ich will das nicht mehr. Denn mein Körper ist wunderbar und er ist es warum ich hier auf der Erde leben kann. 

Wie ich wurde was ich bin. Vom Selbstzweifel zur Selbstliebe.

Und somit habe ich erkannt, dass ich eine unsterbliche wunderschöne und geliebte Seele bin.

Ganz egal was ich hier auf der Erde mache. Ganz egal ob mein Körper Modelmaße hat. Ich bin ein Teil vom Ganzen. Jeder von uns darf hier auf der Erde sein. Niemand ist fehl am Platz.

über mich - verschiedene Bilder von Mag. Ivonne Starkmann - Naturkosmetikproduzentin

Durch meinen Weg wurde ich wachgerüttelt um zu erkennen wer ich wirklich bin. Ich identifiziere mich nicht mehr mit der Tätigkeit. Heute sage ich, ich entwickle, produziere und verkaufe Naturkosmetik. Echte Nahrung für Deine Haut. Und ich möchte Dich auf Deinem Weg zur Selbstliebe inspirieren.

Heute weiß ich, dass ich eine unsterbliche, wunderschöne Seele bin, die bedingungslos geliebt wird. Denn ohne die Liebe meiner Eltern wäre ich nicht hier (Danke Mum und Dad).

 

 

 

Und genau das Gleiche gilt für Dich. An welcher Stelle Deines Herzensweges stehst Du gerade? Wie ist Deine Geschichte? Ich freue mich von Dir in den Kommentaren zu lesen.

Ivonne Starkmann von naelco skinfood

Ivonne Starkmann

dipl. Kosmetikherstellerin und Gründerin von naelco skinfood

Dir gefällt was Du gerade gelesen hast?  

Ich freue mich auf Deine Geschichte dazu.

Du kennst jemanden, dem der Beitrag hilft, sich mit dem eigenen Körper zu verbinden? Dann schick den Beitrag um die Welt.

Mir hilfst Du damit Reichweite aufzubauen. Dafür bin ich sooo dankbar. Denn so kann ich der Welt mitteilen, welches Wunder unsere Körper sind. Das zu Hause für unsere Seelen und ein Teil der Natur.

Dein Herz will naelco skinfood folgen? Du findest mich auch hier:

6 Kommentare

  1. Sandra Heitmann

    Selbstzweifel kenne ich auch gut. Ich fand den Wendepunkt wundervoll zu lesen. So habe ich es in unterschiedlichen Kontexten ebenfalls erlebt. Irgendwann ist das Maß voll und dann kann sich das Blatt auch endlich wenden! 👏👏👏🤩🤩🤩

    Antworten
    • Ivonne von naelco skinfood

      Hallo Sandra,
      danke für Dein wunderschönes Kompliment und dass Du Freude hattest den Wendepunkt zu lesen 🥳 Wie ist es Dir ergangen, als Dein Maß voll war? So schön, dass sich Dein Blatt auch wenden durfte. 🥰💃

      Antworten
  2. Dana

    Deine Reise kommt mir so bekannt vor. Ich finde es toll, dass Du weitergegangen bist und dies natürlich immer noch tust.

    Antworten
    • Ivonne von naelco skinfood

      Liebe Dana, vielen lieben Dank für Deine Worte. Und, dass Dir meine Reise bekannt vorkommt bestätigt mich wieder, dass wir alle verbunden sind und niemand alleine ist. Einen schönen Tag wünsche ich Dir.

      Antworten
  3. Marita

    Da bist du einen ganz schön mutigen Weg gegangen. Danke, dass Du uns teilhaben lässt. Ich kenne das auch und bin in der Firma meiner Eltern durch 12 sehr herausfordernde und wachstumsreiche Jahre gegangen. Trotz tiefer Arbeit an mir selbst hat es dann doch noch einige Jahre gedauert, bis ich meinen Weg gefunden habe. Persönlichkeitsentwicklung spielt nach wie vor eine große Rolle in meinem Leben und ohne sie wäre ich heute nicht die, die ich bin. Ich wünsche Dir mega viel Erfolg! Marita

    Antworten
    • Ivonne von naelco skinfood

      Liebe Marita,
      vielen Dank für Deine Worte. Es erfordert eine gewisse Überwindung solche Beiträge zu veröffentlichen 🙈.
      So schön, dass Du Deinen Weg gefunden hast – auch wenn es Jahre gedauert hat. Manchmal ist die Zeitspanne sinnvoll um nicht überwältigt zu werden. Die Persönlichkeitsentwicklung und -entdeckung ist in meinen Augen unser eigentlicher Job auf dieser Welt, der irgendwie nicht kündbar ist 🤣. Schlussendlich aber auch ein schöner Preis/ Verdienst der Selbstständigkeit, wenn man sich selbst erkennen darf.
      Auch Dir wünsche von Herzen alles Liebe und viel Erfolg.
      Einen wunderschönen Tag und liebe Grüße Ivonne

      Antworten

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