von | Jul 8, 2021 | Naturkosmetik | 0 Kommentare

Die Lebensstory der Kosmetik

Die Lebensstory der Kosmetik ist ein wahres Auf und Ab. Sie wurde hochgelobt und ist tief gefallen. Bis hin zur Verbannung. Sie wurde eingesetzt für Machtdemonstrationen oder um schlechte Gerüche zu überdecken. Und war doch auch Teil der Medizin.

Aber was fällt wirklich unter den Begriff Kosmetik und woher kommt der Begriff eigentlich?

All das und noch ein bisschen mehr erfährst Du hier in diesem Blogbeitrag ‘Die Lebensstory der Kosmetik ‘.

Klick auf Play und ich lese Dir den Blogbeitrag vor.

Und plötzlich war das Wort ‘Kosmetik’

Unser Begriff Kosmetik ist wirklich ein historischer Begriff. Denn sein Ursprung kommt aus dem alten Griechenland von kosmetikos. Es bedeutet schmücken oder ordnen. 
Somit wurde einerseits das Äußere, also der Körper geschmückt. Andererseits wurden Macht, Rang und Funktionen im Zusammenleben vermittelt.

Vom Aufstieg über die Verbannung zum Comeback

Die Vorreiter der Naturkosmetik

Bereits die Steinzeit schrieb einen Teil der Lebensstory der Kosmetik. In dieser Zeit wurden Waschungen von Medizinmännern durchgeführt. Und die Kosmetik erlangte Einzug bei therapeutischen Riten.

Die Ägypter begannen die Kosmetik so zu verwenden, wie es unser heutiger Gebrauch vorsieht.

So zählte es zum Alltag der Ägypter, auf ihren Körper zu achten, diesen zu pflegen und in Szene zu setzen.

Sie stellten aus Ölen und Wachsen Salben her. Kauten Kräuter, um die Zähne zu pflegen. Und beide Geschlechter verwendeten Rouge oder Kajal. Dabei wurden hier vor allem die Augen und der Mund betont.

Somit haben die Ägypter die Kosmetik nicht mehr nur für die Abhaltung von Ritualen verwendet, sondern auch um die Schönheit und Attraktivität zu unterstreichen.

Kleopatra als Sinnbild für Naturkosmetik

Außerdem zeigten sie durch das gepflegte Äußere eine Zuordnung ihres sozialen Standes. Denn für die Ägypter hatte die Kosmetik einen so enormen Stellenwert, dass sie diese sogar den Toten als Grabbeigabe mitgaben.

Die Weiterentwicklung der Kosmetik

Zurück zu den Griechen, die unser Wort Kosmetik prägten. So wie wir ihr Wort übernahmen, übernahmen und entwickelten sie die Kosmetik der Ägypter weiter.

Anders als heutzutage lag die Kosmetik und die Medizin in einer Hand. So ist hier besonders der Arzt Hippokrates hervorzuheben. Er entwickelte medizinische Kosmetika wie beispielsweise Salben, Cremen oder Badezusätze aus Kräutern.

Die Griechen weiteten allerdings die Körperpflege aus, indem sie sich nicht nur auf die Kosmetik stützen. Sondern auch eine bis heute gesunde Lebensweise pflegten. So wurde Sport und Ernährung zu einem wichtigen Thema. Schließlich soll der Körper in Harmonie leben.

Die Römer stützten sich auch auf die Entwicklung der Kosmetik aus Ägypten. Sie begannen die Kosmetik sogar zu standardisieren und im gesamten Mittelmeerraum zu verteilen.

All das war der Vorreiter unserer heutigen Naturkosmetik. Und dieser ganzheitliche Ansatz ist auch das Fundament für naelco skinfood. Denn so wie die Haut ausgewogene Nahrung braucht, so ist für den Körper Bewegung nötig. Auch die Ernährung ist ausschlaggebend für einen gesunden Körper. Und das Wasser trinken – das ist DAS Antiaging – und dabei noch super günstig.

Das Aus für die Kosmetik

Frau sitzt in der Badewanne, pflegt ihren Körper mit Naturkosmetik und genießt ihre Me-Time ist verboten

Mit Einzug des Christentums wurde jedoch die Kosmetik immer weiter verbannt.
Es wurde zur Sünde degradiert. Somit litt im Mittelalter auch die Hygiene, wodurch Krankheiten leichter aufkommen konnten.

Generell war der Körperkult vom
Christentum verpönt. Denn der Körper war als schlecht und sein Verlangen als Sünde angesehen.

Jedoch ohne Körper können wir hier auf dieser Erde nicht existieren. Und ohne angemessene Hygiene und sinnvoller Körperpflege öffnen wir den Krankheiten Tür und Tor.

Auch ein Weg: Puder statt Hygiene

Puder statt Hygiene

Erst in der Renaissance bzw. im Barock lebte die dekorative Kosmetik wieder auf. Jedoch galt es hier als schön, wenn die Haut blass war. Deswegen war die Gesichtshaut unter einer dicken weißen Puderschicht versteckt. Auch vorm Bleichen schreckten die Bürger der Renaissance nicht zurück.

Dieses Schönheitsideal wurde weiterentwickelt. So wurden die Wangen und Lippen rot angemalt. Außerdem durfte eine Perücke nicht fehlen. Leider hielt die Hygiene keinen richtigen Einzug. Der Körper wurde lediglich mit Essig abgerieben. Und um die schlechten Gerüche zu übertünchen wurden viele Parfüms eingesetzt. 

Auch in dieser Zeit, zeigt sich die soziale Stellung mit Hilfe der dekorativen Kosmetik. Durch die vornehme Blässe (auch wenn diese mit Hilfe einer dicken Puderschicht entstand) konnten sich die Menschen von den Landarbeitern abheben.

Warum aber Naturkosmetik und Reinigung für den Körper wichtig ist, kannst Du hier lesen.

Das Comeback der Natürlichkeit

Im 19. Jahrhundert schrieb die Natürlichkeit die Lebensstory der Kosmetik weiter. Denn die Natürlichkeit wurde wieder zum Schönheitsideal. Auch die übermäßige dekorative Kosmetik wurde ein wenig an den Rand gedrückt.
Im Zeitraum von 1909-1913 zog die Massenproduktion in der Kosmetikindustrie durch Unternehmen wie L’Oreal oder Coco Chanel ein.

Seit dem entwickelt sich dieser Industriezweig immer weiter. Es werden für die unterschiedlichen Hauttypen Pflegeserien entwickelt. Die Kosmetik existiert sowohl um den Körper hygienisch zu halten als auch dekorative Kosmetik. Und das im Übermaß. Denn es zählt zu den Grundbedürfnissen, den Körper gepflegt und schön zu halten.

Was machen wir heute mit der Kosmetik?

Aus der Geschichte sehen wir, dass die Kosmetik viele Emotionen auslöst. Auch das sie ursprünglich mit der Medizin in Verbindung stand. Heutzutage ist diese getrennt davon.

So regelt die EU ­Verordnung genau was ein kosmetisches Produkt sein darf:

Ein kosmetisches Produkt darf den Körper reinigen, pflegen, beduften, das Aussehen verändern und den Körper in gutem Zustand halten darf.

Auch dürfen die Kosmetika per Gesetz keine Wirkung haben, außer wenn diese von einem Labor nachgewiesen werden (können). Aus diesem Grund werden auch allen Pflanzen die Wirkstoffe von offizieller Seite ohne Labor-Zertifikat abgesprochen

Die Zeit heilt alle Wunden, oder!?

Du siehst die Lebensstory der Kosmetik ist ein turbulentes Auf und Ab. Aber kann die Kosmetik auch ihre Wunden heilen? Denn auch heute ist es noch so, dass vieles das aus der Natur kommt verteufelt wird.

Wir wissen jedoch bereits, dass wir alles auf dieser Welt finden, was unser Körper zum Leben benötigt.  Daher ist es meiner Meinung nach wichtig zum Ursprung zurückzukehren. Indem wir das Wissen unserer Vorfahren, welches diese aus ihren Erfahrungen gesammelt haben wieder annehmen. Und dieses Wissen können wir mit unserer Schulmedizin verbinden um einen ganzheitlichen Blick zu entwickeln.

Blume wächst aus aufgerissenem ausgetrockneten Boden als Sinnbild für das heilen alter Wunden

Ich bin der Meinung, dass wir beides nutzen sollen, im Einklang mit der Welt, je nachdem was wir benötigen. Denn nur weil unsere Wissenschaft – also unser Verstand etwas nicht versteht oder nachweisen kann, heißt es ja nicht, dass es nicht existiert oder funktioniert. Und wenn eine Operation oder Tabletten notwendig sind, dann ist die Schulmedizin eine wunderbare Eroberung. Aber das alltägliche Tabletten nehmen sollte durch eine ausgewogene Ernährung abgelöst werden. Denn durch ein Magenzwicken beispielsweise will der Körper einfach etwas mitteilen. So kommuniziert Dein Körper mit Dir.

So wie die Griechen ihren Körper in Harmonie halten wollten, so sollten auch wir den Körper wieder als ganzheitliches Zuhause unserer Seele betrachten.

Wie ist Deine Meinung dazu? Glaubst Du, dass Pflanzen eine Wirkung haben?  Glaubst Du, dass die Naturkosmetik ihre Wunden und ihre Verleumdungen heilen kann?

Schreib doch Deine Ansichten in die Kommentare – ich freue mich darauf.

Ivonne von naelco skinfood

über mich - Naturkosmetikproduzentin von naelco - Mag. Ivonne Starkmann

geschrieben von Ivonne Starkmann

Gründerin und Inhaberin von naelco skinfood

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